Als
ich letztens über die Aussage stieß, daß man im EU
Parlament vorhabe, daß man den Begriff „Mutter“ und „Vater“
abschaffen will,
fiel mir ein Vortrag ein, der seinerzeit von Inge M.
Thürkauf zum Thema – „Genderismus“, im September 2008 auf
der 2.AZK Konferenz gehalten worden ist.
Der
Vortrag löste in mir damals gespaltene Gefühle aus. Das EU
Parlament scheint nun wohl die Zerstörung der Familie
fortzuführen, was man mit der Emanzipationsbewegung bereits
begonnen hat.
Nein,
ich bin nicht gegen Emanzipation, so sie sinnvoll und den Rollen
entsprechen kann die uns die Natur zugewiesen hat. So ist die Frau
nun mal durch die Natur höchst selbst durch beneidenswerte Eigenschaften ausgestattet worden.
Wem ist es als Mann nicht schon
so ergangen, daß ihm in der Küche das Essen, „durch
höhere Gewalt“, zu Kohle metamorphiert worden ist weil die
Kinder etwas wollten oder man sich nebenher, in seiner gesetzlich
angedachten „Erziehungszeit“, noch mit anderen Alltagsdingen
beschäftigen muß.
Ist
der Vater zu blöd dafür, daß er Kinderhüten und
all die Dinge, die die Mutter so perfekt und fast spielerisch
nebenher organisiert nur mit großen Schwierigkeiten bewerkstelligen kann? Nein, er bekam seine Rolle von der Natur. Er
war dazu auserkoren, daß er die Familie beschützt, daß
er jagen geht und für die behaarte Nahrung sorgt, daß er Vorbild
ist. Kein Vater wäre in der Frühgesellschaft des
Menschen auf die Idee gekommen, in das Frauenhandwerk hineinzupfuschen
was ja, schaut man sich seine begrenzten Wahrnehmungs- und
Handlungsmöglichkeiten an, nur zum Disaster (siehe schwarze
Metamorphose, die den Kochtopf belegt) auswachsen kann.
Mütter
sind die geborene Organisation in Person. Sie sind besser als jeder Vater
multitaskfähig, was sie für die soziale Bindung in der
Familie und für das ganze Drumherum geradezu genial und natürlich
ausgestattet hat. Damit haben Sie eine sehr wichtige Funktion, wenn
nicht sogar die wichtigste überhaupt. Das erkenne ich ihnen als
Vater auch haushoch an.
Genauso ist es doch aber auch so, daß
eine Frau welche naturverbunden lebt und denkt, zum Manne als Vater,
mit seinen zweifellos guten Fähigkeiten, die ihm nur mit sehr
großem Aufwand und Kraftanstrengung eine Frau abnehmen kann,
aufschauen kann. - Das ist für mich die echte Emanzipation, daß
man sich allenfalls vielleicht mal in den Aufgaben des Partners
testen kann, jedoch sich sehr bewußt und mit viel Achtung für
den anderen Part gemeinsam, jeder in seiner ihm am besten
zugeschnittenen Aufgabe, um den Nachwuchs und das eigene Wohlergehen,
in der kleinsten und wichtigsten Organisationszelle der menschlichen
Gesellschaft kümmern kann. Das hat nichts mit
Rollenfestschreibung zu tun, sondern es ist von der Natur so
eingerichtet worden, daß nun mal Mutter ihre Aufgaben hat und
gemeinsam mit dem Vater, sinnvoll angemessen und wichtig, für
die Entwicklung des Kindes agieren kann.
Es
scheint, als wolle man das alte Prinzip auch hier etablierten,
welches das vom Teilen und Herrschen ist. Nur Despoten können
ein Interesse daran haben, daß man so wichtige Begriffe wie
„Vater“ und „Mutter“ durch so ein Neutrumwortungetüm
„Elter“, mit der Begründung der Abschaffung einer
Diskriminierung, ersetzen will. Das ist einfach Nonsens, weil es
wieder neue Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten
bewerkstelligen wird. Und mal ganz ehrlich, wer will denn dem
Töchterchen oder Söhnchen verbieten, wenn es Mama oder
Papa, Mutter oder Vater, die lieblichsten Begriffe, die ein Kind
überhaupt aussprechen und beider Herzen erwärmen kann,
verbieten will? Orwellscher Neusprech ala EU. - Nein, da kann man nur
zu zivilem Ungehorsam aufrufen, der so eine Massenverblödung und
subtile Gleichschaltung der Sklavengesellschaft, schon im Keim seiner
Entstehung ersticken kann.
Diese
Maßnahme erinnert mich an Bestrebungen aus der Vergangenheit,
als man sich neue deutsche Worte ausgedacht hat, damit man nicht
„Sauce“ sagen muß. Das damalige Wortungetüm, was sich
nicht sonderlich von „Elter“ unterscheiden kann, wurde damals
„Beiguß“ genannt, ja lachen Sie ruhig....
Jeder
der nur bei Mutter oder Vater aufgewachsen ist kennt die Defizite,
die ihm heute, als Erwachsener in so vielen Lebenssituationen, das
Leben erschweren.
Liebe
Mütter, seid also gerne und ganz bewußt Mütter und
liebe Väter, seid gerne und sehr bewußt Väter für
Eure Kinder und nennt Euch auch bitte weiter so. Damit nehmt Ihr die wichtigste Rolle überhaupt wahr
die, wenn sie fehlt, zu einer deformierten Gesellschaft führen
muß.