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Zerstörung der Familie

Klaus Lohfing-Blanke, 25.06.2010, 20.23 Uhr


Als ich letztens über die Aussage stieß, daß man im EU Parlament vorhabe, daß man den Begriff „Mutter“ und „Vater“ abschaffen will,



fiel mir ein Vortrag ein, der seinerzeit von Inge M. Thürkauf zum Thema – „Genderismus“, im September 2008 auf der 2.AZK Konferenz gehalten worden ist.



Der Vortrag löste in mir damals gespaltene Gefühle aus. Das EU Parlament scheint nun wohl die Zerstörung der Familie fortzuführen, was man mit der Emanzipationsbewegung bereits begonnen hat.


Nein, ich bin nicht gegen Emanzipation, so sie sinnvoll und den Rollen entsprechen kann die uns die Natur zugewiesen hat. So ist die Frau nun mal  durch die Natur höchst selbst durch beneidenswerte Eigenschaften ausgestattet worden.


Wem ist es als Mann nicht schon so ergangen, daß ihm in der Küche das Essen, „durch höhere Gewalt“, zu Kohle metamorphiert worden ist weil die Kinder etwas wollten oder man sich nebenher, in seiner gesetzlich angedachten „Erziehungszeit“, noch mit anderen Alltagsdingen beschäftigen muß.


Ist der Vater zu blöd dafür, daß er Kinderhüten und all die Dinge, die die Mutter so perfekt und fast spielerisch nebenher organisiert nur mit großen Schwierigkeiten bewerkstelligen kann? Nein, er bekam seine Rolle von der Natur. Er war dazu auserkoren, daß er die Familie beschützt, daß er jagen geht und für die behaarte Nahrung sorgt, daß er Vorbild ist. Kein Vater wäre in der Frühgesellschaft des Menschen auf die Idee gekommen, in das Frauenhandwerk hineinzupfuschen was ja, schaut man sich seine begrenzten Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten an, nur zum Disaster (siehe schwarze Metamorphose, die den Kochtopf belegt) auswachsen kann.


Mütter sind die geborene Organisation in Person. Sie sind besser als jeder Vater multitaskfähig, was sie für die soziale Bindung in der Familie und für das ganze Drumherum geradezu genial und natürlich ausgestattet hat. Damit haben Sie eine sehr wichtige Funktion, wenn nicht sogar die wichtigste überhaupt. Das erkenne ich ihnen als Vater auch haushoch an.


Genauso ist es doch aber auch so, daß eine Frau welche naturverbunden lebt und denkt, zum Manne als Vater, mit seinen zweifellos guten Fähigkeiten, die ihm nur mit sehr großem Aufwand und Kraftanstrengung eine Frau abnehmen kann, aufschauen kann. - Das ist für mich die echte Emanzipation, daß man sich allenfalls vielleicht mal in den Aufgaben des Partners testen kann, jedoch sich sehr bewußt und mit viel Achtung für den anderen Part gemeinsam, jeder in seiner ihm am besten zugeschnittenen Aufgabe, um den Nachwuchs und das eigene Wohlergehen, in der kleinsten und wichtigsten Organisationszelle der menschlichen Gesellschaft kümmern kann. Das hat nichts mit Rollenfestschreibung zu tun, sondern es ist von der Natur so eingerichtet worden, daß nun mal Mutter ihre Aufgaben hat und gemeinsam mit dem Vater, sinnvoll angemessen und wichtig, für die Entwicklung des Kindes agieren kann.


Es scheint, als wolle man das alte Prinzip auch hier etablierten, welches das vom Teilen und Herrschen ist. Nur Despoten können ein Interesse daran haben, daß man so wichtige Begriffe wie „Vater“ und „Mutter“ durch so ein Neutrumwortungetüm „Elter“, mit der Begründung der Abschaffung einer Diskriminierung, ersetzen will. Das ist einfach Nonsens, weil es wieder neue Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten bewerkstelligen wird. Und mal ganz ehrlich, wer will denn dem Töchterchen oder Söhnchen verbieten, wenn es Mama oder Papa, Mutter oder Vater, die lieblichsten Begriffe, die ein Kind überhaupt aussprechen und beider Herzen erwärmen kann, verbieten will? Orwellscher Neusprech ala EU. - Nein, da kann man nur zu zivilem Ungehorsam aufrufen, der so eine Massenverblödung und subtile Gleichschaltung der Sklavengesellschaft, schon im Keim seiner Entstehung ersticken kann.


Diese Maßnahme erinnert mich an Bestrebungen aus der Vergangenheit, als man sich neue deutsche Worte ausgedacht hat, damit man nicht „Sauce“ sagen muß. Das damalige Wortungetüm, was sich nicht sonderlich von „Elter“ unterscheiden kann, wurde damals „Beiguß“ genannt, ja lachen Sie ruhig....


Jeder der nur bei Mutter oder Vater aufgewachsen ist kennt die Defizite, die ihm heute, als Erwachsener in so vielen Lebenssituationen, das Leben erschweren.


Liebe Mütter, seid also gerne und ganz bewußt Mütter und liebe Väter, seid gerne und sehr bewußt Väter für Eure Kinder und nennt Euch auch bitte weiter so. Damit nehmt Ihr die wichtigste Rolle überhaupt wahr die, wenn sie fehlt, zu einer deformierten Gesellschaft führen muß.


Klaus Lohfing-Blanke