"Unabhängige
Medien vernetzen und informieren. Gemeinsam für Demokratie und
Freiheit"
Der
Kongress der unabhängigen Medien basiert auf den Werten und
Rechtsgütern Grundgesetz, Völkerfrieden und
Religionsfreiheit. Diese dürfen durch die Teilnehmer nicht in
Frage gestellt werden. (Quelle s.o.)
Nachbetrachtung
zum 1. Kongreß unabhängiger Medien
(Blogger-Conference Germany 2009)
(Teil 1von 2)
Klaus
Lohfing-Blanke
16.11.2009,
0.58 Uhr
Sinn des Beitrages ist es nicht, nochmals den sehr gelungenen Kongreß in allen Einzelheiten zu beleuchten, das ist genug geschehen (Siehe Anhang unten, im 2.Teil).
Meine
Nachbetrachtung zum Kongreß ist sehr positiv. Leider war Herr Prof.
Dr. Karl Albrecht Schachtschneider nicht zu sehen und hören, wegen dessen
Vortrages ich von Thüringen aus extra angereist bin. Es ist sehr
bedauerlich, daß Kleingeist dazu führte, daß man für
seine Sicherheit und die unsere, wenn er aufgetreten wäre, hätte
nicht garantieren können.
Die
Veranstalter sahen sich leider durch die Autonome Szene zu sehr
bedroht denn, der Autonomen Drohung darin bestand, „den ganzen Laden
in „Klump“ zu hauen“ so der Veranstalter Jens Bleckerzu mir, „...wenn die
„Rechtsradikalen“ die wir sind, sich dort treffen und ihre Show
abziehen“. - Von „Rechtsradikalen“ nicht die Spur, ja ganz im
Gegenteil, sowohl die Referenten, als auch die angereisten
Medienvertreter, waren außerordentlich menschlich eingestellt.
Ist das nicht wieder einmal ein Beweis dafür, wie „plemplem
und gehirngewaschen“ oder vielleicht gesteuert - blöde solche
unhaltbaren Vorwürfe sind?- Ich gehe im Zweiten Teil meiner Betrachtung (unten am Ende des Beitrages) noch einmal etwas näher darauf ein.
Übrigens auch durch C-base e.V. selbst entstand Druck, denn sie wollten nicht, daß Leute mit rechtem Gedankengut sich in ihren Räumlichkeiten treffen und konferieren. Schade, daß man sich nicht vorher mal mit der sachlichen Seite beschäftigt hat.
Nein,
mein Dank gilt den Veranstaltern und Vortragenden, für diese 2
hochinteressanten Tage, voller geballter Information.
Gespannt
bin ich auf das Netzwerk der freien Medien, welches sich gegründet
hat. Ich hoffe nur, daß man die im Vortrag von Nicolas Hofer
zuletzt noch angesprochenen, warnenden Worte vor gewinnorientierter
Information, sich zu Herz nehmen wird. „Es geht um Information und
nicht darum, daß man die meisten User auf seine eigene
Plattform zieht und einen Haufen Geld oder Ansehen damit verdient...“
Wenn
wir ein neues „Monopolyspiel“ kreieren und uns die Spielregeln
des alten Spieles aufzwingen lassen oder diese gar freiwillig
akzeptieren, so ist ein neuer Mainstream geboren, der uns über
kurz oder lang selbst zerstören wird.
Deshalb
hier an dieser Stelle noch einmal ein Ansatz, zu einer
weiterführenden und uns vielleicht schützenden
Verfahrensweise zum Bedenken von mir. Die Frage, die ich nach Nicolas
Hofers Vortrag stellte, ist vielleicht in der allgemeinen
Aufbruchstimmung untergegangen.
Bezug
nehmend auf den Vortrag von RechtsanwaltRaphael
Thomas zum
Internetrecht, ist der Gau und das Abschalten kritischer Blogs
bereits in den derzeitigen Gesetzen des Copyrightrechtes und der
Internetgesetzgebung angelegt. Keiner kann uns da Straffreiheit
garantieren, auch ein Rechtsanwalt nicht, daß sich die
Gummiparagraphen nicht letztlich in eine Strangulierung verwandeln,
wenn die Zeit dafür reif geworden ist. RA
Raphael Thomas führte
das am Beispiel der Impressumpflicht an, „...daß die
Richtlinie und Vorgabe des Justizministeriums bereits schon jetzt
abmahnfähig ist...“ so sinngemäß seine Ausführung
dazu.
Ein
Schutz vor Streitigkeiten im Copyrightrecht selbst, ist quasi
unmöglich, Daß hier noch nicht grundlegend durchgegriffen
wird, dürfte erst in dem Moment richtig zum Tragen kommen, wenn
Mainstream an Zugriffszahlen/Abbonenten massiv verlieren wird und die
Scannertechnik noch verfeinert/fortgeschritten ist.
Gewinner
dieser Praktiken, kann so nur die „Elite“ und letztlich auch die
„schwarze Zunft“ der „Rechtsverdreher“ sein.
Wenn
diese Gesetze so restriktiv angewendet werden können und ein
Schutz davor praktisch nicht möglich ist, wie im Vortrag für
mich und andere herauszulesen war, dann gibt es wohl nur eines, was
man dem effektiv entgegen setzen kann. Vielleicht kann das neu
gegründete Netzwerk auf seine eigene, kleine und einfache Regel
bauen.
Wer
z.B. Teil des Alternativmediennetzwerkes werden will, gewährt
„Piratenlizenz“. Das heißt, es wird kein Copyrightrecht
verletzt, so man die Überschrift und einen oder zwei Absätze
zur Aninformation übernehmen kann, wenn man denn als Nutzer auf
die Quelle des Artikels hinverlinkt. Nutzen die freien Medien ihr
Copyright Recht so, wie es vom Gesetzgeber vorgegeben ist, dann ist
der Kollaps des so wichtigen Netzwerkes bereits jetzt schon
vorprogrammiert. Kleine Blogger, welche wichtig für die
Verlinkung und Verteilung in die Breite sind, werden andernfalls
wegbrechen und vom Netz verschwinden, weil man sie einfach wegklagen
wird.
Sind
wir mal ehrlich, wer kann sich leisten, eine Rechtsanwaltskanzlei
wöchentlich einmal den ganzen Webauftritt eines Bloggers oder
auch kleinen Mediums auf Fallen hin zu kontrollieren? - Es werden die
wenigsten von uns sein und noch nicht einmal die großen Blogs
unter uns werden geschützt vor der Willkür der Drahtzieher und deren Erfüllungsgehilfen sein.
Was
sich dann etablieren wird ist das, was wir bisher sahen. Mainstream
nur mit einem anderem Vorzeichen und mit dem gleichen abgefuckte
Monopolyspielregelplan, der den Rest unter die Vollkontrolle und in
die Abschaltung führen wird. Vereinzelte, für sich
kämpfende, herumwurstelnde und ängstliche Zellen. - Ist es
das, was wir wollen - oder wollen wir eine neue und unbeschwerte
Qualität?
Das
war für mich der einzige wirkliche Wermutstropfen den ich
finden, aber er ist einfach zu erdrückend, als daß ich ihn
einfach so übersehen kann.
Angst
behindert, Angst erzeugt Schere im Kopf und wer Angst hat, wird sich
selber blockieren. Wem das dann nutzt, darauf brauche ich nicht
einzugehen, das weiß jeder von Euch.
Wollen
wir uns von dieser Angst nicht befreien?
Machen
wir nicht mit der gut überlegten Neugründung eines solchen,
wichtigen Netzwerkes unabhängiger Medien unser eigenes Ding?
Wozu
sollten wir Mainstream zitieren, deren Regeln akzeptieren? - Reicht
es nicht aus, wenn wir schreiben Mainstream hier, und man verlinkt
das, was der Leser an Zitat dort lesen kann, auf das kleine,
unbedeutende Wörtchen “hier“? Sparen wir doch so die
Unterschwellenwerbung für Mainstream einfach aus?!
Ohne
Nennung der Schlagzeile, Bilder des Mainstream, ohne Nennung des
Namens derer, die die Realitäten so verdrehen?
Sind
wir dann als alternative Medien nicht eher wirklich frei? - Frei von
so lähmender Mainstreamgängelung, Frei von so lähmenden,
uns übergestülpten Gesetzen, frei von Angst, die der eine
etwas besser überspielt, von der sich der andere mit viel Geld,
gut mit Rechtsanwälten, aber trotzdem nicht vollständig
freikaufen kann?
Denkt
bitte darüber nach, Wollen wir wirklich eines Tages resigniert
unsere Blogs abschalten müssen oder lassen, nur weil wir Ängste
haben, die man im Vorfeld einer neuen Qualität, eines neuen
Netzwerkes so simpel und einfach vergessen kann? Gleiches auch für
die neue News-Suchmaschine für nur freie Mediennachrichten, wie
sie ebenfalls in Berlin von so fleißigen Denkern (Miuhael Michel von der Partei "Die Guten" - Jena) generiert
worden ist?
Seid
herzlichst gegrüßt und herzlichen Dank noch einmal von
mir! Das Erlebnis war mir sehr wertvoll und hoffentlich süßt
sich der bittere Wermutstropfen im Nachgang für uns noch zu
Bedeutungslosigkeit.
KLB
(Teil 2) 20. Nov. 2009
Nachtrag zu Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneiders
Ausladung:
Der
Veranstalter Jens Blecker von Infokriegernews
und Daniel Neun von Radio
Utopie teilten mit, daß Prof.
Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
nicht referiert.
Daniel
Neun begründete das mit Schachtschneiders Verbindungen zu Pro
Köln e.V. und angeblichen Auftritten bei der NPD. Ihm war
der Mann zuvor nur als Verteidiger des Grundgesetzes bekannt gewesen
und man sei erst vor kurzem auf diese Informationen gestoßen.
Mir ist bißchen unklar woher die Information stammt, denn
Schachtschneiders Intuition, ist schon immer die Verteidigung der
Freiheit und Grundrechte gewesen.
Warum
diese nicht durch die etablierten anderen Parteien verteidigt worden
sind, ist so wie so schleierhaft. Jede einzelne von ihnen, hätte
angesichts dieses kalten Putsches
auf die Barrikaden gehen müssen. Das ist sehr bedauerlich, daß
den Veranstaltern der tiefere Sinn seines Auftretens für unsere
Rechte verborgen geblieben ist (auch wenn er damals für die NPD
als Sachverständiger angerufen worden ist). Sie bereuten diesen
Schritt auch schon während der stattgefundenen Veranstaltung
zutiefst (so Jens zu mir bereits nach dem zweiten Vortrag, in einem
Pausengespräch).
Hier
ein Statement
der NPD,
welches sich mit Schachtschneiders Verfassungsklage für
die NPD auseinandersetzt. Hier ist genauso egal, wer von der Führung
der NPD nun auf den Gehaltszetteln des Verfassungsschutzes stehen mag
oder nicht. Was hier festgestellt worden ist, kann man als
Freiheitsbewahrer nur zu 100% unterschreiben, ohne erklärter
Neonazi zu sein. - Nur darum geht es, nämlich unser Land und
seine Bewohner vor einer organisierten Willkür zu schützen,
welche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterhöhlen wird. Wer den
wahren Faschismus mal sehen will, der sich im Schlagschatten solcher
Betrachtung etabliert, der schaut gerne mal hir hinein, da bin ich mal
näher darauf eingegangen wie sich dieser langsam und fast
unerkannt, „wie ein Dolch zwischen unsere Rippen schiebt“.
Schachtschneider hat seine Hausaufgaben gemacht und auch verstanden,
Der Bundespräsident Köhler, welcher hier in der NPD-Quelle noch positiv weggekommen ist, hat dagegen seine Hausaufgaben
nicht gemacht, zumindest nicht die, welche ihm das Volk aufgegeben
hat. - Wie übrigens auch alle der sogenannten demokratischen
Parteien. Ihre Mitglieder und Vertreter haben glatt weg verpennt, daß
sie von ihren Spitzenpolitikern und von Marionetten am Nasenring
durch die Arena geschliffen worden sind. Eines aufkeimenden
Unrechtsstaates, in Vorstufe zum globalisierten Größenwahn.
Die
Veranstalter des Kongresses täten wirklich gut daran, sich
schleunigst auf den Weg zu machen, ihr Rechts/Linksdenken abzulegen
und für ihre eigenen Rechte einzustehen.
Unabhängige
Medien bedeutet auch, daß man sich nicht selbst Denkschranken
auferlegt, die genau von jenen gerne implementiert und gesehen werden,
deren Ziel es ist Macht mittels Dualität und ständigem
Zwist zu säen, zu sichern und uns letztlich als frei Denkende
zu blockieren.
Hier
noch einige Links, die sich mit dem Kongreß selbst
auseinandersetzen, da muß man nicht alles noch einmal
wiederkäuen. Es ging um Vernetzung und die praktizieren wir doch gern.
Mein
kleiner Freund Jerome hat sich noch tiefgründiger mit den einzelnen
Referenten und deren Themen auseinandergesetzt. Er hat es sehr treffend
beschrieben und ansonsten ist sehr interessant zu sehen, wie viel Arbeit
sich jeder einzelne damit macht. Das ist allumfassende Information,
nicht das was man sonst im deutschen "Blätterwald" so serviert
bekommt.:
William
F. Engdahl, "Full Spectrum Dominance" - wir kontrollieren Alles, 0:30:40
Gerhard
Spannbauer, "Praktische Krisenvorsorge", 0:58:26h
Prof.
Dr. Bernd Senf,"Die Weltfinanzkrise - Tiefere Ursachen"1:16:28h
Michael
Mross, "Der Finanzkrieg", 0:39:44
Nicolas
Hofer, "Das globale Monopoly", 0:35:52
Daniel
Neun, „Verfassung
und Republik versus EU und Digitale Diktatur“
Andy
Müller-Maguhn, "Policy
vs. Mob - Gestaltungsfragen der Netzrealität oder: warum
Quellenbewertungen immer wichtiger werden "
darüber
hinaus hat noch gesprochen:
Freeman
von Alles Schall und Rauch
Martin
Michel von
der Partei „Die
Guten“ - Gründung einer Suchmaschine – in welcher
ausschließlich die Nachrtchten der unabhängigen Medien
gelistet werden. (Gegenpol
zu „Google - News“)
einen Vortrag gab es noch vom Arbeitskreis
Ökologie/Gentechnik e.V., welche für ein "Genfreies Europa" eintreten und dafür eine Millionen Unterschriften sammeln. Mitmachen wäre gut, es betrifft unser aller Zukunft, auch das unserer Nachfahren, wie Ihr ja sicherlich wißt.