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Soldaten aus dem Krieg nach Hause!
Holen wir unsere
Soldaten aus dem Krieg nach Hause!
Zeigen wir den Mächten die
Weisse Flagge!
Klaus Lohfing-Blanke
01.März 2010, 7.00.00 Uhr
Im Grunde wissen wir doch
alle worauf es in einem Staat ankommt. Es geht darum, dass dieser
nicht das Volk kontrolliert und gegen dessen erklärten und
ausdrücklichen Willen handelt, sondern dass dieser Staat das
tut, wozu er vom Volk durch dessen Arbeit jeden Tag auf´s Neue
finanziert wird.
Das ist aber nicht mehr
der Fall. Dieser Staat hat gegen unseren Willen und gegen die
Verfassung unserer Republik seit über acht Jahren einen Krieg in
Asien geführt und ihn jetzt sogar offiziell erklärt.
Gleichzeitig wird, wie in jedem anderen Krieg der Menschheit zuvor,
durch die kriegführende Obrigkeit versucht die Bevölkerung
gegeneinander zu hetzen, damit sie den jeweils Nächstschwächeren
auf die Kehle tritt. Der Wohlstand der Arbeitenden verschwindet, der
Reichtum auf den Konten einer kleinen Oberschicht dagegen wächst
und wächst. Schüler werden Lernmittelfreiheit und Chancen
genommen, die Studenten sollen ihre Universitäten bezahlen, die
Energiepreise explodieren, die Gesundheitsversorgung wird schlechter,
teurer und Konzerninteressen geopfert. Derweil wird die Ethik des
Zusammenlebens auf Macht reduziert. Die Kultur wird abgebaut, die
sozialen Rechte werden abgebaut, die Freiheit wird abgebaut und man
fragt sich: wo geht das alles hin? Wer profitiert davon?
Ende September 2008
werden durch Banker Gesetze für die Finanzierung ihrer eigenen
Finanzinstitutionen durch den Staat entwickelt. Bereits am 17.Oktober
wird dann dieses "Finanzmarktstabilisierungsgesetz" in Höhe
von 500 Milliarden Euro unserer Steuergelder durch ein Parlament
beschlossen, was extra dafür sogar seine mittlerweile berühmte
Geschäftsordnung ändern muss, was mit Zustimmung aller
"Parteien" geschieht. Über die in diesem Gesetz
versteckte "Kreditermächtigung" sind weitere Hunderte
von Milliarden neuer Schulden des Staates zugunsten von Banken
möglich, die über das Geldschöpfungsmonopol und die
"unabhängige" Zentralbank EZB in Frankfurt selbst
unbegrenzt Geldmittel aus dem Nichts erfinden und zu ihren Zwecken
einsetzen können. Und nun sprechen Vertreter der Nomenklatura
von einer "Dekadenz" ausgerechnet der Ärmsten des
Volkes wie im spätrömischen Imperium. Dabei liegen die
Parallelen ganz woanders.
Auf Befehl unseres
Militärs werden in einer deutschen Besatzungszone in
Zentralasien Hunderte Menschen in einem Massaker umgebracht, ohne
dass dies irgendeine juristische Konsequenz hat. Durchgeführt
wird diese Operation am 4.September 2009 - nur Wochen vor der
Parlamentswahl - durch eine geheime "Task Force 47" der
Regierung, die seit zwei Jahren in der deutschen Besatzungszone
operiert und von der sämtliche Parlamentarier in Berlin nach
eigenen Angaben keine Ahnung hatten. Das mag damit zusammen hängen,
dass im Reichstag während des gesamten Jahres 2009 nur 16 von 52
Wochen überhaupt getagt worden ist.
Als Antwort schicken
genau diese Parlamentarier nun noch mehr Soldaten nach Afghanistan
und das, nachdem die Regierung sich vor sie hinstellt und einen vor
über acht Jahren begonnenen Angriffskrieg als "bewaffneten
Konflikt" erklärt.
Nicht nur in den
Kriegsgebieten Asiens und Afrikas werden jeden Tag blutige Attentate
begangen, ohne dass diese durch die Besatzungs- und
Militärmächte aufgeklärt werden, sondern auch in den
Staaten der kriegführenden Mächte selbst. Der weltweite
"Krieg gegen den Terror" begann mit Tausenden von Toten auf
dem Boden der Vereinigten Staaten am 11.September 2001. Niemand in
den zur Verhinderung solcher Attentate über Jahrhunderte
aufgebauten Apparate von Militär, Spionage und Polizei musste
wegen diesen Attentaten zurücktreten, geschweige denn der
oberste Verantwortliche, Präsident George Bush - im Gegenteil.
Unter dem Schock dieser Attentate beginnt zu diesem Zeitpunk ein
Systemwechsel des ehemaligen "Westens" hin zu einer
verschmelzenden Melange von Kriegerstaaten, in denen nicht nur im
Äusseren, sondern auch im Inneren ein systemischer Angriffskrieg
gegen Frieden, Freiheit und Verfassung der Menschen geführt
wird.
Der neue Präsident
der Vereinigten Staaten, Barack Obama, redet vor seinem Amtsantritt
im Januar 2009 zuerst von einem "Wandel" und führt
dann nach seinem Amtsantritt den weltweiten Krieg ungehemmt weiter,
ebenso die Militärlager, in denen "Verdächtige"
ohne Gerichtsverfahren jahrelang unter Folter und Misshandlung
einsitzen. Die Überwachung und Kontrolle der eigenen Bevölkerung
wird weiter forciert. Im besetzten Afghanistan wird massiv
aufgerüstet. Der benachbarte Iran wird, wie zuvor der Irak, ohne
Beweise des Besitzes von Massenvernichtungswaffen beschuldigt und mit
Krieg bedroht. Nach dem obskuren angeblichen Attentatsversuch eines
"Unterhosenbombers" in Flug 253 nach Detroit zu Weihnachten
verlangt das US-Militär einen Einmarsch im Jemen. Anschliessend
spricht selbst der US-Präsident von einem "systemischen
Versagen" seines Spionageapparates, eine Intervention im Jemen
wird gerade noch abgewendet.
Auch in der Atommacht
Pakistan wird ein nebelhafter Krieg geführt. Wer da eigentlich
gegen wen kämpft und woher Waffen, Nachschub, Munition,
Geldmittel und Informationsbeschaffung aller Beteiligten überhaupt
geliefert werden, bleibt im Dunklen. Gleichzeitig schütten die
Militärs in Afghanistan jedes Jahr Hunderte von Millionen Dollar
und Euro an irgendwelche "Milizen" aus, ohne dass die
Öffentlichkeit erfährt was diese damit anstellen. Zur
selben Zeit reisen irgendwelche Mordkommandos mit Pässen um die
Welt, die von den Behörden der kriegführenden Mächte
ausgestellt werden, unter ihnen Deutschland. Währenddessen
überflutet uns eine kommerzielle Informationsindustrie durch
ihre "Medien" mit primitivem Müll, Geschichten über
Prominente und ebenso regelmässig mit Panikkampagnen, die
wahlweise vor Pandemien, Attentaten oder allerlei Katastrophen
warnen. Demgegenüber werden für die Bevölkerung
relevante Informationen verschleiert und verschwiegen.
Derweil ist unsere
Demokratie wie gelähmt. Die gesamte Nomenklatura sitzt auf der
Handbremse. Beschlüsse von Parteitagen werden ignoriert, genauso
wie Parlamentsbeschlüsse, ja selbst Gesetze und sogar das
Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht braucht oft Jahre um zu
einem Beschluss zu kommen und muss anschliessend, wie die gesamte
Bevölkerung, ohnmächtig dabei zusehen wie auch dieser
Beschluss ignoriert wird.
Dazu versagen mit den
"Parteien" auch alle anderen politischen Organisationen.
Die Gewerkschaften und Interessenverbände, in denen sich
Verwaltungen und Bürokratien zusammen mit deren Gehältern
aufgebläht haben, sind kampagnenunfähig oder -willig.
So kann es nicht weiter
gehen. Aber wie beenden wir das?
Indem wir Druck auf die
herrschenden Kreise aufbauen, öffentliches Interesse für
unsere Werte und politischen Anliegen wecken und wie am Ende der DDR
zeigen, dass WIR das Volk sind und nicht die Schauspieler in den
Propagandazentralen von Presse, Politik und Apparat. Dafür
müssen wir eine für alle sichtbare und kraftvolle geistige
Strömung initiieren, die nicht auf herkömmliche und
gescheiterte Mittel der Meinungsäusserungen wie Demonstrationen
und Versammlungen zurückgreifen muss, an deren zahlenmässiger
Beteiligung meist alles auf Biegen und Brechen scheitert.
Ziel muss es sein in den
Menschen positive Grundstimmung, Verständnis und Sympathie
hervorzurufen, nicht nur für die gemeinsame geistige Strömung,
sondern auch für einander und vor allem für sich selbst.
Hierbei spielen Symbolik, Ästhetik und kreative Eleganz eine
wichtige Rolle.
Inspirieren wir die
Schulen, Bildungsstätten und Universitäten, auf das sie
wieder Orte des Lernens und der Suche nach dem Fortschritt sind und
nicht mehr Fischteich der Konzerne. Dringen wir vor bis in die
Gewerkschaftshäuser und Werkskantinen und erinnern wir sie an
alte Zeiten.
Laden wir die
Kirchengemeinden ein, sich zu beteiligen und erinnern wir uns dabei
daran, dass noch nie alle in die gleiche Kirche gingen. Ergreifen wir
Missverständnisse als Gelegenheit sie zu lösen. Begreifen
wir, dass die Welt sich verändert hat seit sie existiert und
dass sie für uns nicht damit aufhören wird.
Lassen wir im Staffellauf
der Epochen nicht den Stab in den Staub fallen, geben wir nicht auf
was uns nicht gehört. Lasst uns nicht unserer nächsten
Generation gegenüberstehen und zynisch die leeren Hände
heben. Wenden wir uns gegen Zustände, nicht Bevölkerungsteile
und seien wir die Feder im Land der Dichter und Denker, die ein neues
Kapitel unserer Republik des 21.Jahrhunderts schreibt. Ergeben wir
uns nicht der Macht des Krieges durch Kapitulation oder
"Appeasement", sondern kontern wir mit der Sympathie des
Volkes für unsere Sache, mit Diplomatie und der Farbe des
Friedens.
Bilden wir eine geistige
Strömung aus jeder einzelnen Gedankenquelle dieser Republik.
Hängen wir die Weissen Flaggen aus den Fenstern. Zeigen wir
Flagge in den Fahrzeugen, Büros, stets ohne Beschädigung an
Gebäuden befestigt, vielleicht nur auf der Größe
eines Din A4 Blattes. Kleine Anstecker oder Plaketten können
folgen, der Weisse Schal noch ein, zwei Monate zum langen Winter
passen, doch danach folgt der Frühling und das Weisse Tuch.
Stören wir in den Flaggen, Fahnen und Flächen das Weiss
nicht durch weitere Zeichen oder Symbolik. Es steht für sich
selbst.
Viele kennen diese alte
Geschichte: Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte
alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser
erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn
sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns."
Zeigen wir nun im
21.Jahrhundert den Mächten dieser Welt, dass wir nicht mehr Teil
eines Imperiums, sondern das Volk einer freien und souveränen
Republik sind, unabhängig und selbstbewusst gegenüber
jedweder anderen Macht.
Gehen wir in den Frühling
einer neuen Zeit. Bilden wir eine Weisse Strömung, die den Krieg
hinweg spült und unsere Soldaten nach Hause trägt.
Allez, les enfants de
la Republique!
Dieser
Aufruf unterliegt keiner Urheberschaft und kann von jedem verbreitet
oder gekürzt veröffentlicht werden, solange er nicht
verfälscht wird.